
Klostercafé Hugeburg
Das traditionsreiche Kulturcafé an der Klostermauer - Galerie * Bar * Biergarten
Öffnungszeiten:
Mittwoch und Sonntags 14.oo bis 18.00 Uhr
Für Gruppen und Familienfeiern stehen wie Ihnen nach Absprache gern jederzeit zur Verfügung
Hausgemachte Kuchen und Torten

Romantischer Biergarten an der Klostermauer
Schon im Frühfahr beitet unseer sonniger windgeschützter Garten eien perfekten Ort zum Verweilen.


Die Engelkammer - Hier könen Sie ungestört Feiern bis
15 Personen
Die historische "GuteStube" ist der intime Ort für Ihren persönlichen Event


Gastlichkeit ist bei uns zuhause-
Platz für 30 Personen
Freuen Sie sich auf unsere hausgemachten Spezialitäten


Tagline
Wer ist Hugeburg?
. Hugeburg – auch Hugeburc, Hugeberc oder Huneberc genannt – war eine angelsächsische Nonne des 8. Jahrhunderts und lebte im Kloster Heidenheim.
Sie ist für Heidenheim besonders bedeutend:
- Hugeburg stammte wahrscheinlich aus England und kam nach Heidenheim.
- Sie gehörte zum Umfeld der heiligen Walburga, die nach dem Tod ihres Bruders Wunibald die Leitung des Klosters Heidenheim übernahm.
- Hugeburg war eine gebildete Benediktinerin und Schriftstellerin.
- Um 778/780 verfasste sie die Lebensgeschichten von Wunibald und Willibald. Diese Schriften gehören zu den wichtigsten frühen schriftlichen Quellen zur Geschichte des Klosters Heidenheim und der Mission in Franken.
- Ihren Namen verbarg sie in einer Art Geheimschrift (Kryptogramm). Erst 1931 konnte der Hist oriker und Mediävist Bernhard Bischoff den Namen Hugeburc darin entziffern.
- Ihr genaues Todesjahr ist nicht bekannt; die Deutsche Biographie datiert ihren Tod ans Ende des 8. Jahrhunderts, möglicherweise in Heidenheim.
Warum heißt das Café „Hugeburg“?
Das ist ein sehr schöner Bezug zur Geschichte des Ortes. Hugeburg war eine der ersten namentlich bekannten Schriftstellerinnen, die mit Heidenheim verbunden sind. Sie schrieb hier vor mehr als 1.200 Jahren über die Gründer des Klosters.
Das Café in der Ringstraße 28 trägt daher mit seinem Namen „Klostercafé Hugeburg“ den Namen einer Frau, die zur frühmittelalterlichen Geschichte Heidenheims gehört. Das Café befindet sich tatsächlich an der Ringstraße 28.
Veranstaltungen
Einmal im Monat verwöhnen wir Sie mit leckeren Hamburgern und Schnitzel
Cocktails

Leckere Buger
auch vegatarisch
Einmal im Monat efrohnern wir Sie Samstags mit leckeren Hamburgern dun Schnitzel anch Wiener Art.
Termine: Newsletter, Facebook und hier!

HeimatGenuss-Wochen Altmühlfranken
- Äpfel -Genusswochen (02.-25.10.26) Kulinarisches von unseren unseren Streuobstwiesen im Klostercafé Huegburg
Locations
Klostercafé Hugeburg
Ringstraße 28 91719 Heidenheim
(09833) 989000
Mittewoch + Sonnatg
10:00 - 18:00

EIN STÜCK GESCHICHTE
Erleben Sie Gastlichkeiet an einen geschichtsträchtigen Ort
Geschichte unseres Hauses
Ringstraße 28 · 91719 Heidenheim
Ein Haus erzählt Geschichte
Wer heute durch die Tür der Ringstraße 28 tritt, betritt ein Haus mit einer mehr als zweihundertjährigen Geschichte.
Seinen Ursprung hat das heutige Gebäude im Jahr 1808. Nach einem verheerenden Brand, bei dem in Heidenheim mehr als zehn Häuser zerstört wurden, entstand dieses Haus neu. Seine äußere Gestalt gehört damit zu den historischen Bauten, die das Ortsbild Heidenheims bis heute prägen. Das Gebäude ist als Baudenkmal erfasst und wird als zweigeschossiger Bau mit Halbwalmdach und rustizierten Ecklisenen beschrieben.
Doch die Geschichte des Ortes reicht noch weiter zurück. Unter dem Haus befinden sich mittelalterliche Gewölbekeller, die von einer älteren Vergangenheit des Grundstücks erzählen. Sie haben die Zeiten überdauert und verbinden die Geschichte des heutigen Hauses mit den Jahrhunderten davor.
Das jüdische Geschäftshaus der Familie Neuburger
Ein besonders bedeutendes Kapitel begann mit der Nutzung des Hauses durch die jüdische Familie Neuburger.
Heidenheim blickt auf eine lange jüdische Geschichte zurück. Jüdisches Leben ist im Ort bereits seit dem 17. Jahrhundert belegt. Im 19. Jahrhundert gehörte die jüdische Bevölkerung selbstverständlich zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben Heidenheims.
Nach der Überlieferung war die Ringstraße 28 bis 1938 Geschäftshaus der Familie Neuburger. Damit war dieses Haus nicht nur ein Wohn- und Geschäftshaus, sondern auch ein Ort jüdischen Lebens und jüdischer Wirtschaftsgeschichte.
Das Jahr 1938 brachte das Ende dieses Kapitels. Die jüdische Bevölkerung Heidenheims wurde unter der nationalsozialistischen Herrschaft entrechtet und verfolgt. Mit dem Ende der jüdischen Gemeinde ging auch die Geschichte der Familie Neuburger an diesem Ort zu Ende.
Dieses Kapitel der Hausgeschichte soll nicht vergessen werden.
Es erinnert daran, dass Geschichte nicht nur aus Jahreszahlen und Gebäuden besteht, sondern aus Menschen, Familien und ihren Lebenswegen.
Die Metzgerei
Nach 1938 wechselte die Nutzung des Hauses. Über viele Jahrzehnte befand sich hier eine Metzgerei.
Bis etwa 1974 wurde in diesen Räumen gearbeitet und gewirtschaftet.
Danach begann eine ruhigere und schwierigere Zeit.
Das Haus stand mehrere Jahre leer. Ein Gebäude, das bereits so viele Veränderungen erlebt hatte, drohte seine Bedeutung für das öffentliche Leben des Ortes zu verlieren.
Ein neuer Anfang
Im Jahr 1994 begann ein neues Kapitel.
Der Architekt Gerhard Kühnel erwarb das Haus und entschied sich dafür, die historische Bausubstanz zu bewahren. Es folgten umfangreiche denkmalgerechte Sanierungsarbeiten.
Damit wurde nicht einfach ein altes Gebäude renoviert. Vielmehr wurde versucht, seine Geschichte sichtbar und seine besondere Atmosphäre für kommende Generationen zu erhalten.
Seit 1998: das Klostercafé Hugeburg
Im Jahr 1998 öffnete nach Abschluss der Sanierungsarbeiten das Klostercafé Hugeburg seine Türen.
Aus einem lange leerstehenden historischen Gebäude wurde wieder ein lebendiger Ort der Begegnung.
Heute befindet sich hier weiterhin das Klostercafé Hugeburg. Die Adresse Ringstraße 28 ist damit erneut ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen.















